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28 september 2012

Iraanse atoombom, martelaarschap en Apocalyps

En de Westerse tegenhanger: eindtijd-gekken in de VS.

Door Victor en Victoria Trimondi, Aufklärung und Kritik, 2007 (PDF)

[...] Im Zentrum der schiitischen Heilsgeschichte steht das Martyrium des Dritten Imams Hussein. Als dieser das Kalifat antreten wollte, geriet er am 10. Oktober des Jahres 680 in einen Hinterhalt des sunnitischen Umayyaden-Herrschers Yazid. Nach heroischer Gegenwehr wurde Hussein ermordet und sein abgeschnittener Kopf als Kriegstrophäe nach Damaskus gebracht. Um sein Martyriumrituell nachzuempfinden, kultivieren die Schiiten seither einen Märtyrer-Kult ohnegleichen, der jedes Jahr mit Selbstgeißelungen und Selbstverstümmelungen am Ashura Tag seinen Höhepunkt erreicht.
Dabei müssen zwei Aspekte unterschieden werden. Einmal das Shahadat[1], d.h. das Martyrium, als mystisches Urereignis, das aus sich heraus, die islamische Revolution vorantreiben soll, zum andern das Martyrium, um mittels Selbstmordaktionen militärische und terroristische Ziele zu erreichen.

Keiner hat die Mystik des Shahadats so eng mit der Vision von einer islamischen Sozial-Utopie verknüpft wie der charismatische iranische Philosoph Ali Shariati, ein brillanter Kopf, der in Paris studierte, die höchste Bewunderung Jean Paul Sartres genoss und 1977 von der SAVAK, dem Geheimdienst des Schahs, ermordet wurde [dat staat niet vast; K]. Shariati war tief davon überzeugt, dass der revolutionäre Weg des Islam in eine klassenlose Gesellschaft führen werde. In dieser Frage hatte er die Priesterklasse der Ayatollahs als entschiedene Gegner, aber seinen Ausführungen zum Shahadat sind sie gefolgt. Für Shariati ist das Martyrium die ständige und höchste Opfergabe im Kampf für eine von Unterdrückung und Unwissenheit befreite Gesellschaft. Es führt unweigerlich zum Erfolg, weil es aus sich selbst heraus eine transformatorische Kraft gebiert. „Das Martyrium ist kein Mittel, um ein Ziel zu erreichen, es ist das Ziel selbst. Es ist reine Ursprünglichkeit. Es ist Vollendung. Es ist eine Erhöhung. Es ist der direkte Weg zur höchsten Spitze der Menschheit und es ist eine Kultur.“[2]

[...] Auf jeden Fall kommt der Einsatz des Shahadats als ideologische und militärische Waffe unmittelbar auf Khomeinis[3] Konto [die talloze kinderen de dood instuurde in de oorlog met Irak; K - hier een video van een recente preek over shahadat op sjiitische website; tweede deel in het Engels; over de geboorte van het legendarische meisje Hazrat Zainab dat voorbestemd heette te zijn voor het martelaarschap].

[...] Als Beginn des „modernen“ religiös motivierten Suizidkultes wird von Historikern der 11. November 1982 genannt, an dem der siebzehnjährige Ahmad Qassir, aus dem Umfeld der sich im Libanon konstituierenden schiitischen Hisbollah, einen weißen Mercedes, voll gestopft mit Explosivmaterial, in ein israelisches Militärlager steuerte und dort 141 Soldaten und Zivilisten in die Luft sprengte. Dieses spektakuläre Attentat gilt als das Startzeichen der sich immer weiter ausbreitenden islamischen Märtyrer-Kultur, die von den Schiiten im Libanon ihren Ausgang nahm, von den palästinensischen Sunniten aufgegriffen, von ägyptischen Muslimbrüdern fortentwickelt und dann von al-Qaida globalisiert wurde. Vorher galt der Selbstmord nach sunnitisch-koranischer Tradition als verboten (haram).

Ohne es zu wollen, haben just die Israelis zu dieser Entwicklung beigetragen. Sie deportierten in den 80er Jahren palästinensische Aufständische und al-Fatah Kämpfer, die alle Sunniten waren, in den Süden des Libanon, wo diese Kontakte mit der Hisbollah aufnahmen. Aus dieser Begegnung entstand nicht nur eine explosive Waffenbrüderschaft, sondern ein folgenreicher Ideologietransfer. Denn als die militanten Palästinenser aus dem Libanon in die Westbank und den Gazastreifen zurückkehrten, brachten sie das neue „Paradigma des Todes“ mit sich, das heute über die ganze Welt verteilt ist. „Wir haben den Schia-Geist aus der Flasche entlassen“, sagte damals der israelische Premier Itzhak Rabin.[4]

[...] Schon 2005 hatte Mohammad Resa Jafari, Chef einer iranischen Militäreinheit mit dem Namen „Kommando der freiwilligen Märtyrer“, gedroht, 50.000 Kämpfer stünden bereit, um sich nicht nur im Nahen Osten, sondern auch in den USA und anderen NATO-Staaten in die Luft zu sprengen. „Märtyreraktionen stellen den Gipfel in der Größe eines Volkes dar und sind die höchste Form seines Kampfes.“ – „Der Feind hat Angst, dass die Kultur des Martyriums zu einer Weltkultur aller Freiheitsliebenden wird“, erklärte Jafari[5].
Ähnliche Drohungen sind mittlerweile mehrfach von Sprechern des Mullah-Regimes wiederholt worden.

Dass Propagandisten des Shahadat diesem eine eschatologische Bedeutung geben, wird aus einem Artikel ersichtlich, der Anfang 2006 in der in London herausgegebenen arabische Tageszeitung Asharq al-Awsat erschien und den folgenden Titel trug: „Irans Geheimplan, im Falle, dass er von den USA angegriffen wird, trägt den Codenamen Qiyamah.“ Unter der Schirmherrschaft iranischer Geheimdienste, heißt es dort, hätten sich verschiedene schiitische Djihad-Organisationen koordiniert, um im Falle einer US-Attacke „Märtyrer-Operationen“ in der ganzen Welt durchzuführen. Beschlossen worden sei dieser „Geheimplan“ von Vertretern der Hisbollah aus dem Libanon, des Islamischen Djihad aus Palästina, der Mahdi-Armee aus dem Irak und den al-Quds-Brigaden aus dem Iran. Nach dem Treffen hätten die genannten Gruppen hohe Geldsummen aus Teheran erhalten.
Von besonderem Interesse ist der Codename „Qiyamah“ des Geheimplans. „Qiyamah“ heißt die 75. Sure und bedeutet Jüngstes Gericht. Der Glaube an das Letzte Gericht am Ende der Zeiten (im Koran auch als die „Stunde“ bezeichnet) zählt zu den Kernaussagen der islamischen Offenbarung. Der Sure 22 ist zu entnehmen, dass das „Beben der Stunde“ schrecklich sein wird, denn am „Tag der Abrechnung“ erscheint Allah „grimmiger“ als je zuvor. Theologisch ist es sicher nicht korrekt, den potentiellen, globalen Terror schiitischer Gotteskrieger als Qiyamah (Jüngstes Gericht) zu bezeichnen, aber zweifelsohne annonciert er, dass sich radikale Schiiten endzeitlicher Metaphern bedienen, um sie in realpolitische Strategien umzusetzen.
Auch das iranische Militär schätzt solch[e] eschatologische Etiketten. Die neuesten auf Militärparaden gezeigten Trägerraketen, tauglich für atomare Sprengköpfe, tragen den Namen Zilzal. Al-Zilzal heißt die 99. Sure und bedeutet das Erdbeben, welches dem Jüngsten Gericht (Qiyamah) vorausgeht. Im August 2006 veranstaltete die iranische Armee das größte Manöver der „zweiten Revolution“ mit dem Codenamen „Zarbat-e Zolfaghar“, das bedeutet Schlag durch das Schwert des Imam Ali. Bei dieser Übung wurden als Memento an die Zwölferzahl der heiligen Imame zwölf Divisionen mit insgesamt 120.000 Mann in verschiedenen Regionen des Landes in Marsch gesetzt. Die Namenswahl für Militäroperationen, Manöver und Waffensysteme evoziert bewusst Metaphern der muslimischen Apokalyptik, die sehr wohl als solche im gesamten islamischen Kulturkreis verstanden werden.

[...] 'Die Bombe spielt eine große Rolle im Volksbewusstsein der Muslime als Symbol der Einheit, der Entschlossenheit und des Selbstrespekts. Sie wird von vielen als eine Garantie gegen weitere erniedrigende Niederlagen angesehen, als sicheres Zeichen für ein Umschlagen des Schicksals, und als ein Allheilmittel gegen die Krankheiten, von der die Muslime seit dem Goldenen Zeitalter des Islams befallen wurden', schrieb Pervez Hoodbhoy schon 1993 im Bulletin of the Atomic Scientists.[6]

[...] Der prominente amerikanische Psychologe und Gewaltforscher Robert Jay Lifton hat ausführlich die Faszination untersucht und dokumentiert, die von nuklearen Waffensystemen auf Apokalyptiker ausstrahlt. Er kommt zu dem Schluss, dass religiöse Fanatiker mit gutem Gewissen, ja mit Begeisterung dazu bereit sind, die Welt mit ABC-Waffen zu zerstören, in dem festen Glauben, sie dadurch in einen besseren, wenn nicht sogar paradiesischen Zustand zu versetzen. Lifton nennt dieses Phänomen „apokalyptischen Nuklearismus“. In der Tat spielt in den Doomsday-Phantasien aller radikal-religiösen Gruppierungen gleich welcher Couleur die A-Bombe eine zentrale Rolle. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass in den Endzeit-Prophezeiungen der Religionen ihr jeweiliger Gott mit Erdbeben, Feuerregen, heißen Winden und Rauchwolken seine Gegner vernichtet, – alles Katastrophenbilder, die an Atomexplosionen erinnern. Ganz sicher gäbe eine „Schia-Bombe“ dem Iran und damit auch dem erwarteten Imam Mahdi[7] das wirkliche Prestige apokalyptischen Schreckens und apokalyptischer Macht. [...] 

Foto's: Mahmoud Ahmadinejad, Ruhollah Khomeini en Ali Shariati (bron wikipedia)

Zie ook:  

The Stranglers - Shah Shah a Go Go (The Raven, 1979)
Youtube-filmpje (tekst in beeld); hier live

The Stranglers - Nuclear Device (The Raven, 1979)
Youtube-filmpje

'Zal Israël een potentiële ramp afwenden met een reële ramp?'
Door David Grossman, Volkskrant Opinie, 19 maart 2012 

Boek Krieg der religionen; Politik, Glaube und Terror im Zeichen der Apokalypse
Victor en Victoria Trimondi, Wilhelm Fink Verlag, 597 pagina's, 2006

Christlicher Fundamentalismus 
Victor en Victoria Trimondi 

Gottes Eifer; Vom Kampf der drei Monotheismen
Peter Sloterdijk, Insel Verlag, 218 pagina's, 2008 - ook in vertaling

Superpower Syndrome: America's Apocalyptic Confrontation With The World
Interview met Robert Jay Lifton door Amy Goodman, Democracy Now, 5 januari 2004

Robert Jay Lifton on superpower syndrome
Tom Engelhardt, 8 december 2003

Er zijn ook talloze christelijke 'apocalyptici! Lees Krieg der Religionen (zie boven), mijn blognogitite 'VS: christelijk rechts vergroot geduldig zijn invloed' en zie bijvoorbeeld:

On the Road to Armageddon; How evangelicals became Israel's best friend
Door Timothy P. Weber, Belief Net, 2004

[...] While only 36 percent of all Americans believe that the Bible is God's Word and should be taken literally, 59 percent say they believe that events predicted in the Book of Revelation will come to pass.

End Time Headlines
News and headlines from a 'Prophetic Prospective'

Later toegevoegd:

"Meet the American Hedge Fund Billionaire Who Could Start a "Holy War" in the Middle East
Door Alex Kane, AlterNet, 18 december 2013

Henry Swieca [een orthodoxe Joodse speculant; K] funds Temple Institute[8], an extremist group eyeing Islam's third holiest site.

Lichtpuntje - Iran Seals Nuclear Deal With the West in Return for Sanctions Relief
Door Saeed Kamali Dehghan, The Guardian / Alternet, 24 november 2013

The Radical Christian Right and the War on Government
Door Chris Hedges, Truthdig, 6 oktober 2013

Boek American Fascists: The Christian Right and the War on America
Chris Hedges, Free Press, 2007, 274 pagina's

Ted Cruz's Father Suggested His Son Is 'Anointed' to Bring About 'End Time Transfer of Wealth'
Door Bruce Wilson, AlterNet, 17 oktober 2013

4 Reasons Right-Wing Christians Salivate for the End Times
Door Amanda Marcotte, AlterNet, 11 oktober 2013

Rohani zwijgt over de eindtijd, dat is goed nieuws
Door Robin de Wever, Trouw, 1 oktober 2013

Why We Need to Understand the Apocalyptic Worldview of a Small Group of Radical Muslims
Door Chip Berlet, AlterNet, 21 april 2013

If we want to understand the genesis of much Islamic terrorism by a small handful of Muslims, a speculative tour of their apocalyptic worldview may help us design a more effective response.

Iran committed to 'full annihilation of Israel', says top Iranian military commander
Door Reza Kahlili, The Daily Caller [ultrarechtse site, maar de nodige feiten kloppen], 20 mei 2012

Het gaat om generaal-majoor Seyed Hassan Firuzabadi: zie tevens de wikipedia, die verwijst naar een bericht van het Iraanse Fars News Agency en naar een artikel van het Israëlische Arutz Sheva.

Firuzabadi: 'The Iranian nation is standing for its cause that is the full annihilation of Israel.'

Iran threatens Israel with “complete annihilation” unless it changes its policies
Iranian Defence, 10 juni 2012

Major General Seyed Hassan Firuzabadi, the Chief of Staff of the Iranian Armed Forces today [gedoeld wordt op 20 mei, zie hierboven; K] threatened Israel with 'complete annihilation', during a speech delivered at Tehran. [...] The announcement by Firuzabadi is the first by an Iranian official stating Iran’s intention to destroy Israel. [...]

'Netanjahoe valt Iran echt niet aan'
Door Sander Becker, Trouw, 29 september 2012

[De Israëlische militair-historicus Martin van Creveld stelt dat Israël het Iraanse kernprogramma niet kan kapot bombarderen, maar hooguit een aantal jaren vertragen; K]

The Concept Of Martyrdom In Islam
Door A. Ezzati, Universiteit van Teheran, 1986

[...] The word shahada is derived from the Arabic verbal root shahada, which means to 'see', to 'witness', to 'testify', to 'become a model and paradigm'. Shahada therefore literally means to 'see', to 'witness', and to 'become a model'. A shahid is the person who sees and witnesses, and he is therefore the witness, as if the martyr witnesses and sees the truth physically and thus stands by it firmly, so much so that not only does he testify it verbally, but he is prepared to struggle and fight and give up his life for the truth, and thus to become a martyr. [...] In this process, the keyword is 'truth' (haqq) [...]. 

Meet the 'End Times' Novelist Adored By Glenn Beck Who Is on His Way to Congress
Door Tim Murphy, Mother Jones / Alternet, 28 september 2012

GOP congressional candidate Chris Stewart says America needs a miracle - him.

In Nederland is een prominente eindtijd-gek de zich 'joods-christelijke pastor' noemende Ben Kok, die gelooft (zie zijn bijval op een reactie van 16 mei 2011 @ 16:21 onder een artikel op zijn site) dat moslims de antichrist aanhangen en zullen worden vernietigd in een eindstrijd onder leiding van Christus, verschijnend in Israël, zoals zou zijn voorspeld in de Openbaring van Johannes. 

[Two Christian TV Broadcasters] [...] ready for Messiah in Jerusalem
Door Edmund Sanders, Los Angeles Times, 1 oktober 2012

Zie ook dit bericht in Trouw.


De Oude stad Stad van Jeruzalem. Centraal de Klaagmuur, rechtsboven erachter de Al Aqsa-moskee, links de wijken voor moslims. Bron illustratie Mordechai Ben-Menachem. 

'Hollywood verfilmt bestseller over einde der tijden'
Door Robin de Wever, Trouw, 22 oktober 2012

Wever bericht dat een  filmmaatschappij in Hollywood Left Behind wil verfilmen, de onder Amerikaanse christenen zeer populaire serie boeken van Tim LaHaye and Jerry B. Jenkins. 

Mitt Romney gelooft in 'Mormoonse' Apocalyps
Alternet, 2 november 2012

Watch Mitt Romney get in a heated exchange with a radio host  from a radio interview in 2008 about where Jesus will reign and rule over the Earth for 1,000 years - in Jerusalem and Missouri. Romney displays deep familiarity with the thinking of a Mormon hermit-conspiracy theorist Cleon Skousen, who was also Glenn Beck's great inspiration.

Are Conservative Christians Apathetic About Climate Change Because They Believe Jesus Is Coming?
Door Robin Globus Veldman, Religion Dispatsches / Alternet, 12 juli 2013

Nazi propaganda website starts operation in Iran, government censors do nothing
Door Reza Kahlili, The Daily Caller, 2 juni 2012



Iran: verbod van Khamenei op kernwapens is bindend
Trouw, 15 januari 2013

The explosive comedy stylings of Jeremy Gimpel [van de ultrazionistische partij HaBayit HaYehudi in Israël]
Door Gene, Hurry Up Harry, 20 januari 2013

Gimpel zinspeelde eind 2011, zogenaamd voor de grap, voor een publiek van ultrarechtse christenen in de VS op het opblazen van de Rotskoepel op de Tempelberg.

Joden stellen de verboden vraag: zullen we de Tempelberg claimen?
Door Robin de Wever, Trouw, 27 februari 2014

Der Tempelberg im Krieg der Religionen
Victor en Victoria Trimondi, 2006

Noten

[1] Toegevoegd 9-2012: De term shahadat - die niet apart in de wikipedia staat maar wel degelijk correct is - verschilt ietwat omineus maar één letter met shahada, de islamitische geloofsbelijdenis. Als ik de wikipedia goed begrijp, is 'martelaarschap' zelfs een van de betekenissen van shahada.

[2] Ali Shariati in 'Martyrdom – Arise and Bear Witness':
 '[...] martyrdom is the action which a man suddenly and in a revolutionary way performs and throws his inferior being into the fire of a love and a faith and turns it into a light and divine being.
[...] Martyrdom, in summary, in our culture - contrary to other schools where it is considered to be an accident, an involvement, a death imposed upon a hero, a tragedy - is a grade, a level, a rank. It is not a means but it is a goal itself. It is originality. It is a completion. It is a lift. It itself is mid-way to the highest peak of humanity and it is a culture.'
De site Al-islam.org waar dit artikel van Shariati is te vinden, wordt beheerd door de sjiitische organisatie Ahlul Bayt Digital Islamic Library Project. Wikipedia: 'established in 1996, is a non-Profit Islamic organization; working as group of volunteers operating throughout the world. Their primary project Al-Islam.org intends to digitize and present quality resources related to history, law, and society of the Islamic religion and its personalities with particular emphasis on the Twelver Shi'ah Islamic school of thought. Al-Islam.org is a site which also serves non-Muslims a means of introducing Islam.'


[3] Een veelbetekenende uitspraak van Khomeini is: 'Our movement is but a fragile plant as yet. It needs the blood of martyrs to help it grown into a towering tree.' Dit doet trouwens denken aan de populariteit bij onder meer extreem rechtse, militante leden van de Tea Party in de VS van een opmerking van Thomas Jefferson: 'The tree of liberty must be refreshed from time to time, with the blood of patriots and tyrants.'
Later toegevoegd: anderzijds wijzen de Trimondi's (pagina 356 KdR) erop dat Khomeini zich heftig keerde tegen militante activisten die de wereld in chaos en gruwelen wilden storten om de komst van de Mahdi te bespoedigen. Misschien dat dit deel van zijn geestelijke erfenis het Iraanse regiem terughoudend maakt inzake het daadwerkelijk gebruiken van massavernietigingswapens. De Israëlische schrijver David Grossmann wijst erop dat er al lange tijd een afschrikkingsevenwicht tussen Israël en Iran bestaat, waarbij ook gruwelijke biologische wapens zijn betrokken - en dat dit evenwicht tot nu toe niet heeft gewankeld.
Maar met Khomeini kunnen ook bloeddorstige Iraanse en andere extremisten uit de voeten, want hij heeft tevens geroepen: 'De islam zegt: dood alle ongelovigen, anders zullen ze jou doden! [...] Dood ze, daag ze uit met het zwaard en sla [hun legers] uiteen! De islam zegt: al het goede wat er is, bestaat dankzij het zwaard en de schaduw van het zwaard! [...] Het zwaard is de sleutel tot het paradijs [...].' En: 'Onze natie blikt vooruit op zoek naar een gelegenheid tot zelfopoffering en martelaarschap [...] Ja, wij hebben een bevolking van 35 miljoen mensen, die allen smachten naar het martelaarschap'. En: 'Wie de jihad bestudeert, zal begrijpen, waarom de islam de hele wereld zal veroveren'; - zie KdR, pagina 357-359.


[4] Geciteerd door Patrick J. Buchanan in 'Why are we still here?', WND Commenatry (30 juni 2003):
[...] 'One is reminded of Yitzhak Rabin’s remark after the invasion of southern Lebanon had ignited the peaceful population there: "We have let the Shia genie out of the bottle".'

[5] Iranischer Offizier: 'Wir haben Selbstmordkommandos in den USA und anderen NATO-Staaten' (MEMRI Special Dispatch, 18 augustus 2005).

[6] Pervez Hoodbhoy, Myth-building: The ‘Islamic’ Bomb, Bulletin of the Atomic Scientists, 1993 vol. 49, no. 05, 42–49

[7] Toegevoegd 10-2012: Ahmadinejad eindigde een toespraak voor de Algemene Vergadering van de VN op 26 september 2012 met de apocalyptische mededeling dat er 'een ultieme verlosser komt, een man van liefde die perfect is en die Imam al-Mahdi heet en zal komen in gezelschap van Jezus Christus en de rechtschapenen'.

[8] In Israël ijveren diverse extremistische groepen voor het verwijderen of zelfs verwoesten van de moskeeën op de Tempelberg en het oprichten van de 'derde tempel' van Salomon, zoals de Temple Mount Faithful van Gershon Salomon en de Temple Mount Loyalists van Yehuda Etzion. Dit ter inluiding van de vermeende terugkeer van de Joodse Messias. Tot deze stroming behoort Israel Eldad, de vader van Arieh Eldad, met wie Geert Wilders samenwerkt. De Trimondi's wijzen op diverse, goeddeels verijdelde aanslagen op (een der moskeeën van) de Tempelberg door extreem rechtse Joodse en christelijke terroristen, die de komst van de Messias wilden bespoedigen en die een internationale kettingreactie van geweld hadden kunnen veroorzaken.

Zie ook m'n blognotities:
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Tags: islam, moslims, martelaarschap, martelaren, zelfmoordaanslagen, atoombom, h-bom, eindtijd, laatste oordeel, apocalypse, laatste imam, mahdi

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